Home Up Impressum Nachrichten Bibliothek

 

Navigation

Einsatz für benachteiligte Kinder und Jugendliche

Wer meinen Lebenslauf gelesen hat, wird feststellen, dass ich vor meinem Studium mit behinderten und alten Menschen tätig war.

In diesem Jahr, habe ich die ersten Versuche unternehmen können um Wölfe und Bären den Menschen näher zubringen, die auf die eine oder andere Art und Weise benachteiligt sind.

Sonder- Förderschulenschulen

  1. Im Januar 2007 habe ich in Hamburg die Anne-Frank Schule besucht und einen Vortrag über Wölfe gehalten. Eine Förderschule für benachteiligte Schüler. Dabei hat sich schnell gezeigt, mit welcher Begeisterung die Schüler den Wolf als Tier und als Thema im Unterricht aufgenommen haben.
  2. Im März 2007 konnte ich mit der Sprachförderschule (1.-4. Klasse)in Wagshurst bei Achern ein Wolfsprojekt für die Schule ins leben rufen. Das Schulfest am 6.Mai " wurde ein Wolfsfest "Wenn Wölfe feiern". Alle Schulklassen haben das Thema Wolf künstlerisch aufgegriffen auf dem Schulfest vorgeführt und ausgestellt. Der Erfolg lag nicht nur darin, dass es mir gelungen ist, sowohl die Schüler als auch die Lehrer für dieses Thema zu gewinnen. Die Schüler waren hoch motiviert ihre Ideen und Gedanken zum Ausdruck zu bringen, sowohl schriftlich, als auch mündlich und künstlerisch. Wegen der Nähe zu Frankreich teilweise in zwei Sprachen.

"Wölfe im Rudel" von den Kindern der Sprachförderschule gemalt, nach dem Vorbild von Franz Marc

Feldforschung mit Wölfen und Bären als Therapieform

Im Oktober 2007 habe ich zum ersten mal einen Jugendlichen mit seinem Betreuer zur Feldarbeit mit Braunbären mitgenommen. Der Jugendliche gilt als sozial auffällig, und ADS (Aufmerksamkeitsdefizit Syndrom) wurde bei ihm diagnostiziert.

BärenfalleKratzbaum

Ich möchte an dieser Stelle nur meinen persönlichen Eindruck zusammenfassen.

Der Junge wurde meiner Meinung nach in seinem gesamten bisherigen Leben weder vernünftig gefordert noch gefördert. Anfangs hat er schon nach wenigen 100m berhoch laufen angefangen zu jammern. Doch die Spuren die wir gefunden haben oder die Aussicht die wir oben hatten, hat ihn immer wieder neu motivieren können. Am Ende der 2 Wochen hat er es schon geschafft ohne Probleme 2-3 Stunden zu wandern. Das halte ich für eine enorme Leistungssteigerung, wenn man die seine Umstände in Erwägung zieht. Mit jedem Tag, und jeder neuen Erfahrung die er machen konnte, wurde er aus meiner Sicht entspannter und neugieriger. Insgesamt haben ihm die 2 Wochen auf Bärspur viel Spaß gemacht, trotz alles Anstrengung und es hat ihm glaube ich einen Schritt weiter gebracht.

Die Wölfe schauen zu wie Daniel rodelt; Aussicht nach steilem Anstieg

An dieser Stelle glaube ich, dass sich die Medikamente die er täglich einnehmen musste für seine weitere positive Entwicklung eher hinderlich ausgewirkt haben, weil die geistigen und mentalen Fähigkeiten teilweise unterdrückt werden.

Für Leser die sich nicht so gut auskennen. In der gesamten Pflege und Betreuung sowohl bei alten Menschen als auch bei jüngeren Menschen werden nicht selten Psychopharmaka eingesetzt, um unkontrollierte emotionale Ausbrüche zu unterdrücke oder um depressiven Stimmungen entgegen wirken zu können.

Leider vertragen sich die meisten dieser Psychopharmakas nicht besonders gut mit körperlichen und geistigen Herausforderungen.

Die Burzen am Piatra Craiului; Pause und Aussicht nach langer Wanderung